Sportstech Rudergerät Test 2019 – Das perfekte Trainingsgerät

Die Firma Innovax GmbH hat ihren Hauptsitz in Berlin. Sie wurde 2012 gegründet und spezialisiert sich auf die Herstellung und Vertrieb von Elektroartikeln für Sportler. Zu diesen gehören auch Rudergeräte, wobei die berühmtesten davon Sportstech RSX600, Sportstech RSX500 und Sportstech RSX400 heißen. Diese beschlossen wir, in unserem Sportstech Vergleich genau unter die Lupe zu nehmen. Unter anderem testeten wir auch die Marke Maxxus, den Hersteller Skandika und das Sportplus Gerät.

Bestenliste von Sportstech Rudergeräte – Stand: August 2019

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TESTSIEGER

Ergebnis

99 %
SEHR GUT

  • Preis € 499,00
  • Max. Gewichtsbelastung 120 kg
  • Pulsmessung Ja
  • Widerstand 16 Stufen
  • Display Ja
  • Klappbar Ja
  • Aufstellmaße 194x44x84 cm
  • Artikelgewicht 33 kg
  • Garantie 2 Jahre
2. PLATZ

Ergebnis

96 %
SEHR GUT

  • Preis € 328,00
  • Max. Gewichtsbelastung 100 kg
  • Pulsmessung Ja
  • Widerstand 8 Stufen
  • Display Ja
  • Klappbar Ja
  • Aufstellmaße 160x45x90 cm
  • Artikelgewicht 22 kg
  • Garantie 5 Jahre

Alle Angaben zum Leistungsumfang, Preise und Features der vorgestellten Produkte sind ohne Gewähr. Es gelten die Angaben, welche direkt vom Anbieter bereitgestellt werden.

Erster Test: Sportstech RSX600

Als erstes untersuchten wir in unserem Sportstech Rudergerät Test das Modell Sportstech RSX600. Das Gerät hat eine Tragfähigkeit von 120 kg und ist folglich für Personen mit normaler bis leicht korpulenter Verfassung gedacht. Was uns gefallen hat, ist die Klappbarkeit des Gerätes, weil sie seinen Transport enorm erleichtert. Nach dem Aufstellen steht es dagegen wie Fels in Brandung. Als positiv werteten wir auch die Anpassbarkeit des Gerätes an unterschiedlich große Füße. Doch das eigentliche Herzstück des Ganzen ist das Steuerungssystem des Gerätes. Denn es besteht aus einer Konsole, die sowohl eigenständig funktionieren als auch mit einem Tablet verbunden werden kann. Dabei hat der Nutzer die Auswahl aus insgesamt 16 Programmen und 8 Widerstandsstufen. Die Anzahl der Widerstandsstufen kam uns etwas zu klein vor, aber dieses Manko wird durch die Möglichkeit, bis zu 5 Profile mit individuellen Einstellungen zu speichern, einigermaßen kompensiert. Der Sitz kam uns dagegen nicht so toll vor, wie es der Hersteller beschrieb. Insbesondere große Tester hatten Probleme mit Komfort. Daher ist dieses Modell etwas für Menschen mit einer Größe von nicht mehr als 190 cm und selbst das nur, wenn sie schlank gebaut sind. Wenn er diese Bedingung erfüllt, wird der Nutzer von der leisen Arbeit des Gerätes begeistert sein.

Außerdem profitiert er auch vom mitgelieferten Pulsgurt, der präzise Cardioübungen ermöglicht. Allerdings muss er auch bereit sein, tief in die Tasche zu greifen, weil dieses Modell zu einem Preis von fast 800 Euro angeboten wird.

 

Zweiter Test: Sportstech RSX500

Als Zweiter war das Modell Sportstech RSX500 an der Reihe, das zu uns als Montagesatz kam. Da jedoch die Bedienungsanleitung verständlich war, konnte unsere Testperson das Gerät innerhalb von einer Stunde aufbauen. Nach dem Aufbau erwartete uns aber die erste Enttäuschung: Obwohl der Sitz selbst für eine 2 Meter große Person geeignet ist, ist dieser unbequem und drückt auf das Steißbein. Aber bei nicht zu langen Übungen fällt das nicht so schwer ins Gewicht, sodass Anfänger das in Kauf nehmen können.

Diese aber müssen auf die Benutzung der installierbaren App für das Smartphone verzichten, weil die Verbindung zwischen diesem und der Steuerkonsole ständig abbricht. Dafür aber funktionieren die Steuertasten der Konsole mit einer Diagionale von 14 cm. Über diese kann der Nutzer eins der insgesamt 16 Programme wählen. Dabei sind 12 Programme vordefiniert und 4 können manuell eingestellt werden. Da sich darunter auch ein Kardioprogramm findet, versah der Hersteller auch dieses Modell mit einem Pulsgurt, der exakte Daten liefert. Nicht so toll sind dagegen die Pedale: Zwar ist ihr Gurt an die Größe der Füße anpassbar, aber bei der Benutzung beginnen sich die Schrauben, die die Pedale hatten, zu lösen, sodass die Bewegungen nicht mehr rund werden. Der Griff dagegen ist bequem und das Gerät als Ganzes arbeitet ganz leise. Positiv zu bemerken sind auch der Preis von dem Testsieger von rund 500 Euro und die Tatsache, dass es klappbar ist.

 

Dritter Test: Sportstech RSX400

Das letzte Modell in unserem Sportstech Rudergerät Test war Sportstech RSX400. Das Erste, womit es uns begeisterte, war die Videoanleitung anstelle der klassischen papierenen Bedienungsanleitung. Dank der neuartigen Videoanleitung dauerte die Installation des Gerätes nur 20 Minuten, wobei wir höllisch aufpassen mussten, weil viele Bestandsteile scharfkantig waren. Nach der Aufstellung gefiel uns die Steuerungseinheit, die keine konventionellen Knöpfe, sondern ein Touch-Display hat. Allerdings ist die Gestaltung des Menüs gewöhnungsbedürftig. Und die kostenlose App, die auf eigenem Smartphone geladen werden kann, ist nur mit Android-Geräten kompatibel. Außerdem brach die Verbindung während des Tests mehrfach ab, was uns gar nicht gefiel. Lobenswert ist dagegen die Tatsache, dass das Rudern auch ohne eingeschaltete Steuereinheit möglich ist. Wenn jedoch der Nutzer mit Menüführung zurechtkommt, kann er eine der insgesamt 8 Widerstandsstufen wählen. Allerdings gibt es hier keine fertigen Programme. Dafür aber bekommt der Nutzer einen Pulsgurt mitgeliefert, sodass er seine Atmung genau kontrollieren kann. Der leise Betrieb ermöglicht ihm das genaue Kontrollieren des Atems. Und der bequeme Sitz ermöglicht auch das stundenlange Trainieren. Was sollte man über dieses Modell noch wissen? Bei all seinen Vorzügen ist es für mittelgroße und nicht zu schwere Menschen ausgelegt, weil seine maximale Belastung bei 100 kg liegt.

 

Fazit

Unser Sportstech Vergleich hat gezeigt, dass der höhere Preis nicht unbedingt mehr Leistung bedeutet. Das beste Beispiel dafür ist die Tatsache, dass das Modell RSX600 trotz eines um 300 Euro höheren Preises nocht mehr als das Modell RSX500 bietet. Letzteres weist auch das beste Preis-Leistungs-Verhätnis von allen drei auf: Obwohl das Modell RSX400 um fast 200 Euro billiger ist, ist es auch primitiver ausgestattet und hat eine geringere maximae Belastung. Daher kann das Modell RSX 400 nur Anfängern, die nicht sonderlich korpulent sind, empfohlen werden. Allen anderen Fans der Marke Sportstech legen wir den Kauf von RSX500 ans Herz. Alle Trainingsmaschinen im Überblick finden Sie bei den Bestenlisten.

Sollten diese Trainingsgeräte nicht Ihren Wünschen entsprechen, können wir Ihnen noch folgende Marken nahelegen: Christopeit Rudergerät, Waterpower und die Hammer Geräte.

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